Living the Dream

Mein Auslandssemester in den USA

18Dezember
2014

Der Campus

So da meine Zeit an der UWM ja schon bald zuende ist, dachte ich mir wird es mal Zeit euch ein bisschen was von meinem Campus zu zeigen. Vorallem wollte ich die Sachen fotografieren, die es in Deutschland so nicht gibt an Unis. Da ich aber nich von allem ein Foto hab fang ich erstmal mit den Sachen an, die nicht auf den Bildern sind, wie zum Beispiel das "Klotschee Center", in dem sich Turnhallen und ein Fitnessgeräte befinden, die jedes Fitnesstudio erblassen lassen würden, umsonst natürlich. Dann noch die 2 Kino Säle mit riesiger Leinwand in der jede Woche kostenlose Filme gezeigt werden. Und nicht nur alte Schinken, sondern auch neue Sachen wie zum Beispiel Guardians of the Galaxy. Aber jetzt zu den Bildern.

Das ist das Restor. Ein ganz normaler Einkaufsladen in dem man von Waschmittel und Klopapier bis hin zu Obst und Eiscreme alles bekommt. Ist zwar etwas teurer als andere Läden, dafür direkt in "Sandburg" drin, dem Gebäude in dem ich wohne. Übrigens ist jedes der Wohnhauser mit einem eigenen Restor ausgestattet.

Hier seht ihr "Sandburg" von außen. Es sind insgesammt 4 Türme, Nord, West, Süd und Ost. Ich Lebe im Osttower, das ist der hinterste. Ist zwar der kleinste, aber der schönste, weil ich eine eigene Küche hab.

Das ist die Bibliothek. Das ganze Ausmaß kann man hier auf dem Bild garnicht erkennen. Sie erstreckt sich ziemlich weit nach links und rechts, ist mit haufenweise Computern ausgestattet und hat 24/7 geöffnet. Was zwar unnötig erscheinen mag, aber das ganze Jahr über von Studenten zum lernen benutzt wird. Ich persönlich habe in deutschland noch nie jemanden um 4 Uhr morgens in der Bibliothek sitzen und lernen sehen und das unterm Semester.

Hier auf dem Bild könnt ihr die "Union" sehen. Da drin ist alles, was das Herz begehrt. Haufenweise Fastfood Läden, wie TacoBell, Burgerking, Wraps, Chinesisch und mehr. Außerdem gibt es eine Lounch zum chillen, einen der 2 Kinosäle und den Bookstore, in dem man nicht nur Bücher, sondern auch allerlei Büroutensilien und UWM-Klamotten kaufen kann.

Ebenfalls in der Union befindet sich das Urec Center(University Recreation) in dem es, wie man sieht haufenweise Billiardtische und Bowlingbahnen gibt. Außerdem kann man dort PS4, Xbox und Wii spielen, genauso wie Tischtennis. Der ganze Raum erstreckt sich nochmal genauso groß zur rechten Seite.

Und hier einfach nochmal in Bild von irgendwo auf dem Campus. Im Herbst siehts hier richtig schön aus.

02Dezember
2014

Thanksgiving

Wir ihr vielleicht wisst, war letzte Woche Thanksgiving. Und da das einer der wichtigsten Feiertage in Amerika ist, hatten wir von Mittwoch bis Sonntag keine Uni. Ich war über die "Ferien" bei Freunden aus Deutschland, die hier drüben ein Haus haben und über Thanksgiving hier im Urlaub waren. Und da das eigentliche Ziel von Thanksgiving ja ist, so viel wie möglich zu essen, gab es auch genügend zu essen. Das Problem dabei war nur, dass ich mich die Woche über an gutes Essen gewöhnt habe und jetzt wieder hier in meiner Bude bin und mir selbst essen kochen muss, mit nur einem Topf. Aber erstmal von anfang an. Am Mittwoch gab es Chickenwings all you can eat. Für 10$ ein Getränk und so viele Wings wie man essen konnte.
An Thanksgiving gab es dann echt gutes essen, auch wenn es nicht den typischen Truthahn gab. Dafür aber Knödel, Rotkraut, Hummerschwänze, King Crab Legs und Brisket.

 

Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, sind wir am Samstag noch Sushi essen gegangen. Auch wenn es nicht ganz billig war, war das essen sehr gut.

Naja jetzt muss ich dann mal sehen wie ich die restliche Zeit wieder mit meinem sperrlichen Essen auskomme. Zum Glück hab ich aber noch ein bisschen was an Essen mitgegeben bekommen, so das ich wohl für die erste Woche versorgt sein dürfte.

25November
2014

Musical and More.

Letzte Woche war wohl die spaßigste Woche die ich bis jetzt hier hatte, mit ausnahme von Chicago vielleicht. Ich hatte viel Programm und und eine Menge Spaß. Aber am Besten fange ich mal von vorne an.
Mittwoch: Am Mittwoch habe ich mir endlich einen Traum von mir erfüllt. Ich wollte schon ewig mal in das Musical König der Löwen gehen. Und zu meinem Glück ist es diesen Dezember in Milwaukee. Und auchnoch unglaublich billig. Ich habe grade mal 35$ für die Karte bezahlt und die Plätze waren echt gut. Und dazu war das Musical auchnoch in der original Sprache. Und was kann ich sagen. Es war einfach klasse. Starke Umsetzung der Tiere und Charaktäre und super Lieder. Mit abstand am Besten hat mir Rafiki gefallen. Geniale Umsetzung.

Donnerstag: Donnerstag war in Amerika die Premiere von Hunger Games - Mockingjay Part 1. Und die Uni hat sich entschieden 200 Studenten kostenlos zu der Premiere zu schicken. Inklusive transport und kostenlosem Popkorn. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich kein Ticket bekomme, da die Ticketvergabe ab 4 begann und ich bis 17:15 Vorlesung hatte. Aber zum Glück hat mir einer meine Freunde ein Ticket besorgt, da er selbst zu dem Zeitpunkt nicht konnte, hat er einfach eins für mich geholt. Also konnte ich mir den Film angucken (er ist sehr gut). Im Kino gab es echt gute Sachen zu essen. Also habe ich trotz kostenlosem Ticket und Popkorn noch 12$ ausgegeben für Essen und Getränke.

Freitag: Freitag dachte ich eigentlich, dass nicht wirklich was los ist. Es gab keine Pläne und es waren auch nicht wirklich viele Leute da. Durch Zufall ist uns aber eine "Open Mic Night" aufgefallen. Das heist ein Mikrofon steht auf der Bühne und jeder der will kann etwas vortragen. Egal ob singen, tanzen, Gedichte oder sonstwas. Und dazu gab es kostenlose Chickenwings.

Samstag: Samstag habe ich mich dann entschieden in meinen Lieblingsladen zu fahren. Boardgame Barrista. Ein ganzer Laden voller Gesellschaftsspiele. Ich dachte mir, da ich in Amerika bin und ein bisschen Geld über habe, könnte ich mir ja ein Spiel zulegen, dass es nur in Amerika gibt. Leider hatte ich zu viele Spiele zur Auswahl und konnte mich nicht entscheiden, so dass ich am Ende mit 4 Spielen heimgegangen bin und schlappe 100$ (nicht ganz) ausgegeben hatte. Am Abend sind wir dann zu Applebees (ein Restaurant) in der Downtown gefahren, da es dort ab 10 50% rabatt auf alle "Appetizer" gibt. Was man in Amerika allerdings als Appetizer sieht ist in Deutschland ein vollwertiges Menü. So hab ich dann 4$ für 3 Burger + Pommes bezahlt und war richtig satt. Deswegen werden die Amis alle so fett :D

12November
2014

Das WG-Leben

Ich wusste ja eigentlich gleich, dass ich nich umbedingt in einer WG wohnen wollte. War mir zwar nicht immer so sicher warum, aber auch in Fulda hatte ich nicht so das Bedürfnis mir eine WG zu suchen. Deswegen stand ich dem ganzen hier ein bisschen krittisch gegenüber, da ich ja nich nur die "Wohnung", sondern auchnoch mein Zimmer teilen muss. Aber ich dachte, für ein halbes Jahr geht das schon. Und ich hatte recht. Das Zimmer teilen ist eigentlich garnicht so wild. Mein Mitbewohner ist echt nett und am Wochenende meistens sowieso nicht da, weswegen ich das Zimmer 4 Tage in der Woche für mich habe. Allerdings ist in einer WG zu Leben der reinste Horror. Ich weis nicht genau woran das liegt, dass die Leute hier so unordentlich sind. Vielleicht lernt man das in Amerika nicht. Aber es ist wirklich schlimm. Ich hab mir überlegt Fotos zu machen, aber das meiste will man wohl garnicht sehen. Deswegen beschreib ich es nurmal.

1. Das Geschirr:
Niemand. Aber auch wirklich niemand wäscht hier sein Geschirr ab. Das wird einfach dreckig auf die Spüle gestellt, in der Hoffnung, dass es jemand anders spült. Was ich am Anfang auch noch gemacht habe. Aber jetzt hab ich keine Lust mehr. Ich spüle mein Zeug und der Rest ist mir egal. Weshalb sich das Geschirr auch grundsätzlich stapelt.

2. Das Bad:Im Bad gibt es gleich drei Dinge anzumerken. Das erste ist die Dusche. Ich bin mir nicht sicher wer, aber irgendjemand reist sich wohl Haare raus und versucht damit geziehlt den Abfluss zu verstopfen. Zumindestens sieht es so aus, denn in der Dusche liegen immer riesige Haarbüschel auf dem Boden, die keiner Wegmacht. Das 2. ist das Waschbecken. Ich weis nicht wo die Leute gelernt haben Zähne zu putzen. Aber im Waschbecken hängt ständig ein halbes Kilo Zahnpasta und anderer Dreck, von dem ich garnicht wissen will wo es her kommt. Und das 3. ist das Klo. Das Klo an sich is zu meiner Überraschung sogar sauber. Aber in Amerika lernt man wohl nicht was man mit leeren Kloopapierrollen macht, denn die werden einfach auf den Boden geworfen. 10 leere Rollen auf dem Boden sind hier nicht ungewöhnlich.

3. Der Müll:
Einen richtigen Abfall gibt es hier garnicht, das wird alles im Mülleimer im Zimmer entsorgt. In der Küche gibt es aber einen Sammelapfall für recycling. Und meine WG hat es sich zur aufgabe gemacht den höchst möglichen Müllturm zu basteln, den es gibt. Denn ans rausbringen denkt da keiner. Irgendwie wird dann doch nochmal was draufgelegt, bis ich mich dann doch mal erbarme und den Müll rausbringe.

02November
2014

Halloween

So da der 31. Oktober jetzt vorbei ist, habe ich endlich den Sinn von Halloween verstanden. Anscheinend ist es das Ziel, zumindest der weiblichen Bevölkerung, so wenig Kleidung zu tragen wie möglich, dass es noch als Kostüm gilt und dann so betrunken zu werden wie möglich um sich auf irgendeiner Hausparty jemanden aufzureißen. Mein Halloween lief da dann doch etwas anders ab, da es erstens keiner begrüßen würde, wenn ich halb nackt rumlaufe und da zweitens Alkohol im Wohnheim verboten ist. Als erstes habe ich ein "Murder Mysterie" gespielt. Was eigentlich einfach nur Cluedo ist, aber anstatt als Brettspiel hat jeder von uns einen Charakter gespielt und wir mussten uns mit den anderen unterhalten um die Lösung zu finden. Den Mörder habe ich dabei nicht gefunden, aber immerhin den Preis für den besten Schauspieler abgeräumt. Danach bin dann auch ich auf eine Hausparty gegangen. Da wir allerdings niemanden kennen, der in der Nachbarschaft wohnt und eine Party schmeist haben wir einfach versucht anderen Partys beizuwohnen. Die erste war noch ganz gut, aber als zwei von uns dann erwischt und rausgeschmissen wurden, weil sie keiner kannte hies es für uns alle weiterziehen. Die zweite und dritte Party war einfach nurnoch voll und nach einer knappen halben Stunde dann auch zuende. Und da es schon ziemlich kalt war, denn es hatte Freitag morgen sogar schon kurz geschneit, habe ich mich dazu entschieden um 1 dann doch heimzugehen und lieber zu schlafen.
Apropo Hauspartys. Positive Beispiele gibt es ja dann doch noch. Letzte Woche wollten ich und ein Amerikaner auf eine Hausparty von seinen Freunden. Allerdings haben wir das Haus nicht gefunden und wurden dann von einem leicht angetrunkenen Typen auf seine Hausparty eingeladen. Und die war echt gut. Als Thema hatte sie nämlich "Alice im Wunderland". Es waren außer uns ca. 10 Leute da, alle waren dem Thema entsprechend verkleidet, es gab bunten Kuchen und trinken aus dem Teeserviece und alles war dem Thema entsprechend dekoriert. Eine echt lustige Party. Doch ich muss sagen, dass ich lieber in eine Kneipe gehe, als auf irgendwelche Hauspartys. Aber wenn man schonmal hier ist, muss man es wohl ausprobieren.

21Oktober
2014

Haunted House

So nach Walmart ist der nächste Punkt auf meiner Liste "What to do in America" abgehakt. Am Samstag war ich in einem Haunted House, also eine Art Geisterbahn zum durchlaufen. War eine eher spontane Aktion um den Samstag abend zu füllen, denn mit feiern ist hier nicht ganz so viel los. Die meisten Leute nutzen ihr Wochenende um dieverse Projekte und Hausaufgaben fertig zu machen und wenn sie weggehen, dann auf Hauspartys. Meistens von Leuten die sie nicht kennen un bei denen sie sich dann einfach auf die Party schleichen was mal mehr, mal weniger gut klappt. Da das aber nich so ganz mein Ding ist war ich ganz froh über die Idee zum Haunted House zu gehen. Angeblich sollte es auch sehr gruselig sein.
Nachdem wir nach einer Stunde Bus fahren am unserem Ziel angekommen sind hieß es dann nochmal eine dreiviertel Stunde anstehen bis man endlich rein konnte. Das ganze kann man sich so vorstellen. Man geht in ein Haus und betritt einen dunklen Raum. Von da aus läuft man dann weiter durch mehr oder weniger dunkle Räume und wird ab un zu von Leuten erschreckt, die aus irgendeiner Ecke herausspringen und dich anschreien. Wirklich erschrekend fand ich das ganze jetzt nicht wirklich, aber ein paar andere, vorallem die Mädchen schon. Auch wenn ich zugeben muss, dass mich ein Clown im Schrank, eine Frau die mich angeschriehen hat und ein lautes tuten doch geschafft haben mich zu erschrecken. Aber ob das ganze seine 13$ wirklich wert war, bin ich mir nicht so sicher. Aber ich denke, man muss es mal erlebt haben.

14Oktober
2014

Wandern

Ja richtig gelesen. ICH war WANDERN. Freiwillig. Und hab sogar noch Geld dafür bezahlt wandern gehen zu dürfen. Ist ja eigentlich nicht so mein Ding, aber ich dachte mir, wenn man schonmal hier ist, sollte man so viel von der Natur mitnehmen wie möglich. Eigentlich gibts über den Ausflug auch garnicht so viel zu erzählen. Das Wandern war im Rahmen der Outdoor Pursuits der Universität, die immer mal wieder verschiedene Ausflüge anbieten. Zum Wandern ging es dann zum Lapham Peak, wo es einige Wanderwege quer durch den Wald gibt. Unteranderem auch den Ice Age Trail, der sich quer über mehrere Staaten erstreckt. Also wer eine Herausforderung sucht kann den gerne mal bewandern.
Naja unser Ausflug ging von 9 bis um 4 und hat 20$ gekostet, in denen der Transport, Mittagessen und Eintritt in den Park mit inbegriffen waren, also war es auch nicht allzu teuer. Und hier mal ein kleiner Eindruck von dem Wald.

 

08Oktober
2014

Chicago

Wie die Überschrift bereits verrät war ich am Wochenende in Chicago. Samstag morgen hieß es um 5 raus aus den Federn, denn unser Bus nach Chicago ging um 7 und erstmal musste man ja auchnoch in die Downtown kommen. Nach ca. 2 Stunden Busfahrt und ein wenig schlaf waren wir auch schon in Chicago. Dort angekommen hieß es erstmal Frühstücken bei Panera Bread, einem der wenigen Läden in Amerika, die gutes Brot verkaufen und auch andere gute Sachen. Danach ging es ab zum Willis Tower(Früher Sears Tower), dem höchsten Gebäude in Chicago. Da das Wetter leider ziemlich schlecht war, hat es sich nicht gelohnt auf des Skydeck im Willis Tower hochzufahren, da man nichts gesehen hätte.
Also ging es weiter durch Chicago schließlich gab es ja genügend Dinge zu sehen, wie zum Beispiel der Millenium Park, der Navy Pier oder the Fountain. Zum Mittag haben wir dann eine weitere Sache gemacht, die man machen sollte, wenn man mal in Chicago ist. Nämlich eine berühmte Stuffed Pizza gegessen. Wir mussten auch nur eine schlappe Stunde warten, um einen Tisch zu bekommen. Danach ging es weiter durch Chicago, bis wir(hauptsächlich die Mädchen) sich gegen Abend dazu entschieden haben, dass man ja eigentlich mal Shoppen gehen müsste. Gesagt getan. Zu meinem Glück haben wir auch ein Disney Geschäft gefunden, in dem ich mich wohl den ganzen Tag hätte aufhalten können. Während dem Shoppen bin ich in ein Gespräch mit einem Amerikaner gekommen, der Verwandte in Aschaffenburg hat - Wie klein die Welt doch ist.
Um 9:45 ging es dann mit dem Bus zurück Richtung Milwaukee und gegen halb 1 lag ich dann auch glücklich und kaputt in meinem Bett.
Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber da Bilder ja bekanntlich mehr sagen als tausend Worte, füge ich einfach ein Paar Bilder ein. Achja unterwegs war ich mit einer Deutschen, einer Mexikanerin, einer Thailänderin und einem Inder. Wer wer ist, lässt sich anhand der Bilder recht leich erraten denke ich.

   

30Sept
2014

Meine Woche

Da nicht so viel aufregendes momentan passiert, dachte ich mir erzähl ich einfach mal wie meine Standartwoche aussieht, damit man sich ein besseres Bild machen kann. Die Woche beginnt auch in Amerika Montags. Für mich beginnt sie um 7. Aufstehen und Frühstücken und dann ab zum Bootcamp. Ein bisschen Sport machen, damit ich nich fett werde in Amerika :D. Um 10 gehts dann weiter mit Volleyball. Den Rest vom Tag hab ich dann frei, wenn ich nicht irgendwelche Hausaufgaben machen muss(was ich meistens muss). Abends gibts dann Monday Night Football von 7:30 bis 10:30.
Dienstags hab ich Vorlesungen von 9 bis um 12:15 und dann nachmittags nochmal von 16-17:15. Dazwischen widme ich mich meistens dem Computer, koche etc. Auch Dienstags Abends ist meistens nicht viel los.
Mittwochs habe ich wie Montags Bootcamp und Football und dann eine Pause bis ich abends von 17:30-20:10 nochmal die so ziemlich langweiligste Vorlesung habe, die man haben kann. Aber wenigstens wird jeden Mittwoch gegen 21 Uhr Cards Against Humanity gespielt. Ein Spiel, dass ich jedem empfehlen würde, der der englischen Sprache mächtig ist.
Donnerstags läuft eigentlich ziemlich genauso ab wie Dienstag, außer dass abends wieder Football angesagt ist, oder irgendein Event mit Free Pizza und Free Soda.
Freitags habe ich alle zwei Wochen Labor, ansonsten habe ich den kompletten Freitag frei. Abends gehen wir mittlerweile zu dem International Dinner. Das ist ein Abendessen für alle Internationalen Stundenten, welches von einer Privat Person(amerikanischen Ursprungs) ausgerichtet wird, welche auch immer für uns kocht. Da können wir dann auchnoch Tischtennis, Billiard oder Kicker im Keller spielen.
Die Samstage richten sich danach, was so ansteht, aber alle 2 Wochen gehe ich in die Mall um Dungeons and Dragons zu spielen. Und Sonntags ist den ganzen Tag Football angesagt. Von Mittags um 12 bis abends um 11. Klingt langweilig ist aber spannend :D

19Sept
2014

Die Sache mit dem Alkohol

Ok also einige Sachen mit Alkohol wusste ich ja schon vorher. Alkohol ist erst ab 21. Alles klar, kein Problem. Bin ich ja. Alkohol sollte man nicht offen auf der Straße trinken. Auch das war bis jetzt nie ein Problem für mich. Alkohol an unter 21 jährige geben ist verboten. Auch das is logisch. Klingt alles ganz einfach. Ist es eigentlich auch. Doch dann kommt die Uni ins Spiel. Kein Alkohol auf Verantstaltungen, die von der Universität organisiert wurden. Das kann man vielleicht grad noch so verstehen. Aber jetzt wird es lustig. Da gibt es nämlich noch die Regeln des University Housings:

1. Kein Alkohol in allgemein zugänglichen Räumen, wenn nicht alle Mitbewohner 21 sind. Das heist, ich darf in meiner eigenen Wohnung kein Bier im Kühlschrank kalt stellen, weil ja eventuell ein Minderjähriger dran gehen könnte. Also Bier nur im Zimmer aufbewahren. Aber da kommt die zweite Regel ins Spiel.

2. Wenn einer der Zimmerbewohner nicht 21 ist, dann darf sich das Bier nur in der Zimmerhälfte des 21 jährigen befinden. Dazu wird eine imaginäre Grenze im Zimmer gezogen. Und die leeren Dosen darf ich auch nicht in meinem Zimmer in Müll werfen, weil....ja warum? Vielleicht könnte mein Mitbewohner die letzten Reste rausnuckeln.

3. In der Anwesenheit von unter 21 Jahre alten Menschen, darf man kein Bier trinken. Ausnahme: Der Mitbewohner, denn er hat ja aufenthaltsrecht in seinem Zimmer. Das heist ich darf keine Gäste haben die unter 21 sind, wenn ICH ein Bier trinken will. Und jetzt kommt der Clou. Sind es aber nicht meine Gäste sondern die Gäste von meinem Roomate, dann darf ich Alkohol trinken, weil er kann ja soviele Gäste ham wie er will und ich darf in meinem Zimmer machen was ich will.

4. Keine Massenkonsum fördernden Spiele. Also kein Bierpong, weil da betrinken sich ja Leute. Auch nicht, wenn nur 21 jährige anwesend sind. Also dachte wir uns spielen wir Wasserpong. Ist wie Bierpong nur komplett ohne Alkohol. Aber HALT!!!! Jetzt is es zwar kein Trinkspiel mehr, aber da ein Tischtennisball involviert ist und kein Alkohol ist es jetzt ein Sport. Und auch das ist leider im Zimmer verboten.

Wie ihr seht, ziemlich viele dumme Regeln. Aber Gesund, denn da macht das Trinken keinen Spaß mehr, zumahl die wenigsten hier schon 21 sind.

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